,

Lampenfieber, Leistungsstress oder Prüfungsangst?

Zwei schnelle und wirksame Coaching Methoden

Fast jedem von uns stehen im Leben unterschiedliche Prüfungen bevor. Ob es die Fahrschulprüfung, eine schwere Klausur im Studium oder eine wichtige Präsentation vor dem Chef ist: Diese Situationen stellen unsere Leistungsfähigkeit auf die Probe. Wir empfinden dann so etwas wie Lampenfieber oder Leistungsstress. Die Befürchtung, sich zu blamieren, und die Angst vor den Konsequenzen einer nicht bestandenen Prüfung, lösen eine Reihe von emotionalen und körperlichen Reaktionen aus.

Grundsätzlich sind die Symptome, die eine Prüfungssituation auslösen kann, nicht unbedingt schlecht. Im leichten kurzzeitigen Stress sind unsere Sinne geschärft und unsere Körper auf Aktivität eingestellt. Das kann uns leistungsfähiger machen. Nimmt der Stress und die Angst jedoch überhand, kann uns das auch lähmen. Wir können uns nicht mehr konzentrieren. Das Resultat: Wir vergessen Dinge, die wir wussten, machen Fehler, die längst ausgemerzt waren oder fühlen uns abwesend. Kurz: Wir können unsere Leistung nicht abrufen.

Um diese Blockaden zu lösen und eine Prüfungssituation gelassen meistern zu können, gibt es Coaching-Methoden, die besonders schnell und effektiv helfen: Wingwave und PEP. Beide Methoden verbinden mentale und körperliche Elemente miteinander und sind gut geeignet, um in wenigen Sitzungen nachhaltig Leistungsstress und Ängste aller Art zu reduzieren.

Was ist wingwave Coaching?

Die Psychologen Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund vereinten mit wingwave drei Elemente aus EMDR, Kinesiologie und NLP.  In mehreren Studien an der Universität Hamburg, Sporthochschule Köln und Medizinischen Hochschule Hannover konnte nachgewiesen werden, dass schon nach kurzer Zeit enorme Veränderungen erzielt werden können.

Wie hilft wingwave bei Leistungsstress?

Während wir schlafen, verarbeiten wir unsere Erlebnisse und Erfahrungen im Gehirn. Dies passiert während der REM-Phasen, in denen wir träumen und sich unsere Augen bei geschlossenen Lidern schnell hin und her bewegen. Manchmal reichen diese Phasen nicht aus, um besonders starke emotionale Erlebnisse zu verarbeiten. So können blockierende Emotionen wie z.B.  Ängste, Selbstzweifel oder Lernblockaden entstehen. Oft ist uns die Ursache für unseren Leistungsstress gar nicht bewusst.

Beim wingwave-Coaching werden die blockierenden Emotionen und Auslöser zunächst durch einen Myostatik-Test identifiziert. Durch visuelle, auditive oder taktile links-rechts-Impulse werden diese blockierenden Emotionen und Erlebnisse nachbearbeitet und somit gelöst. Der Klient kann sich nach dem Coaching mittels körperlicher links-rechts Impulse oder spezieller Hör-CDs mit auditiven links-rechts-Impulsen selbst helfen.

Was ist PEP Coaching?

PEP® heißt: Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie. Dr. Bohne hat mit PEP die Methode der Klopftechnik weiterentwickelt und mit psychodynamischen, systemischen und hypnotherapeutischen Strategien kombiniert. Die Wirksamkeit von Klopftechniken ist in mehreren Studien wissenschaftlich belegt. Seit 2017 untersuchen Hirnforscher der Medizinischen Hochschule Hannover die Wirksamkeit insbesondere von PEP.

Wie wirkt PEP beim Abbau von Leistungsstress?

Neuronale Netzwerke werden mittels bifokal multisensorischer Stimulationen (Klopfen auf Akupunktur-Punkten, Augenrollbewegungen, Summen, Zählen, Affirmationen aussprechen etc.) verstört und umstrukturiert.  Damit einhergehende Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster verändern sich schnell und anhaltend.

Durch das Klopfen werden positive Hormone wie z.B. Serotonin und das Bindungshormon Oxytocin freigesetzt.  Oxytocin entsteht bei Liebe und Zuneigung und wirkt positiv gegen Stress. Es wird auch durch Hautberührungen freigesetzt. Serotonin entsteht, wenn wir zufrieden sind.

Viele Menschen fühlen sich ihren Ängsten und Sorgen ausgeliefert und haben das Gefühl, selbst nichts tun zu können. PEP aktiviert die eigene Selbstwirksamkeit. Der Klient kann die Klopfmethode für sich allein anwenden, nachdem er sie im Coaching gelernt hat. So hat er eine gute Selbsthilfetechnik, die er in Stresssituationen beliebig oft einsetzen kann.

Die Selbstakzeptanz spielt eine große Rolle bei PEP. Leistungsängste und Stress haben in der Regel mit einer gestörten Beziehung zu sich selbst zu tun. Wir lernen, uns so anzunehmen, wie wir sind und steigern unser Selbstwertgefühl.

Wer sich mit Angst vor öffentlichen Auftritten oder Prüfungen quält, kann etwas dagegen tun. So werden die Prüfungen im Leben zu persönlichen Erfolgserlebnissen.

Gisela Hövermann

Diplom-Psychologin

wingwave Coach

PEP Coach

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.